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Spannende Partien mit Favoritensiegen - Tegernseer Bundesligaquartett ist noch verlustpunktfrei
Beim Tegernseer Spitzenbrett Igor Khenkin brannte schon nach wenigen Zügen das Brett. Die provozierende Eröffnungsbehandlung von Dimitri Kotlyar wollte er unbedingt taktisch widerlegen. Er brütete richtig lange rein und opferte dann schon frühzeitig eine Figur. Sofort konnte er den gegnerischen König nicht zur Strecke bringen. Aber seine langanhaltende Initiative brachte ihm letztlich doch den Sieg. Hübsche Angriffssiege gelangen auch dem Israeli Ilja Chmelniker gegen den Rosenheimer Günther wachinger und dem Hofheimer Bundesligaspieler Dieter Pirrot gegen Ingolstädter Wolfgang Sailer. Die beste Dame im diesjährigen Turnier, die indische Großmeisterin Aarthie Ramaswamy, musste die Überlegenheit ihres russischen GM-Kollegen Wladimir Potkin anerkennen. In der vierten Runde kommt es am ersten Brett zum Aufeinandertreffen des Vorjahresdritten, Stefan Bromberger vom TV Tegernsee, mit dem zweimaligen russischen Landesmeister Sergej Wolkow aus Moskau. Gerald Hertneck wird nominell als Favorit ins Rennen gehen. Aber Vorsicht: Sein ungarischer Gegner Csaba Csiszar ist in ausgezeichneter Form und gewann überzeugend das Münsterlandopen in Senden. Nach der heutigen Demonstration seiner taktischen Fähigkeiten dürfte Ilja Chmelniker auch für die Nr. 2 Jewgenij Miroschnitschenko ein harter Brocken sein. Weitere Spitzenpaarungen lauten: Kalka – Khenkin, Eingorn – Milanovic und Landa – Pirrot.
Henrik Teske
Sergey Volkov gegen Ingo Cordts (Brett 1)
Igor Khenkin gegen Dimitri Kotlyar (Brett 3)